Fachkraft für Lagerlogistik
- Offene Stellen
- 281
- Monatsbrutto
- 2.500 – 4.300 €
Bereich
713 offene Stellen in diesem Bereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
713 Anzeigen, angezeigt 541 bis 560
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen im Bereich |
|---|---|
| Fachkraft für Lagerlogistik | 278 |
| Lagermitarbeiter | 231 |
| Kommissionierer | 90 |
| Fachlagerist | 65 |
| Mitarbeiter Logistik | 43 |
| Logistikkoordinator | 3 |
| Versandmitarbeiter | 1 |
| Projektleiter Logistik | 1 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Bereich. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Bereichen ausgeschrieben wird.
| Ort | Anzeigen im Bereich |
|---|---|
| Gießen | 22 |
| Hamburg | 22 |
| München | 12 |
| Bremen | 11 |
| Ulm | 11 |
| Hannover | 10 |
| Berlin | 7 |
| Hörstel | 6 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 394 | 55 % |
| Ausbildung, Studium | 121 | 17 % |
| Befristeter Vertrag | 70 | 10 % |
| Arbeitnehmerüberlassung | 9 | 1 % |
| Praktikum | 1 | 0 % |
| Berufseinstieg/Trainee | 1 | 0 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Das Lager ist der größte Bereich dieses Portals. Unter dem Namen stehen sehr verschiedene Arbeitsplätze, die eines gemeinsam haben – sie halten den Warenfluss innerhalb einer Halle in Bewegung. Am einen Ende die Kommissionierung, bei der Aufträge aus dem Bestand zusammengestellt werden, am anderen die Bestandspflege mit Einlagerung, Umlagerung und Inventur. Dazwischen liegen Verpackung, Etikettierung und die Bereitstellung für die Produktion.
Der Bestand zeigt die Bandbreite deutlich. Die Titel nennen am häufigsten die Lagerlogistik, daneben den Lageristen, die Kommissionierung und ausdrücklich den Fachlageristen. Dazu kommen Hallen sehr unterschiedlicher Bauart: Zentral- und Hochregallager, Umschlaglager, Ersatzteil- und Produktionslager sowie Tiefkühl- und Frischebereiche, in denen die Temperatur den Takt und die Kleidung bestimmt.
Es gibt zwei anerkannte Ausbildungsberufe, und sie werden oft verwechselt. Der Fachlagerist lernt zwei Jahre, die Fachkraft für Lagerlogistik drei; die längere Ausbildung nimmt Planung, Kennzahlen und Tourenvorbereitung dazu. Welcher Abschluss wozu führt und wie der Anschluss vom einen zum anderen aussieht, steht in Fachlagerist oder Fachkraft für Lagerlogistik.
Daneben ist das Lager der klassische Quereinstieg. Als Lagermitarbeiter oder Kommissionierer beginnen viele ohne einschlägigen Abschluss und lernen im Betrieb. Wer bleiben will, sammelt Bescheinigungen: der Flurförderzeugschein ist die erste und öffnet den Weg zu den Staplerfahrern und in den Bereich Stapler und Flurförderzeuge.
Die Kette ist immer dieselbe: annehmen, prüfen, einlagern, kommissionieren, packen, verladen. Wo Ihre Stelle in dieser Kette sitzt, entscheidet über den Tag mehr als der Name des Unternehmens. Geführt wird die Halle heute durchgehend über ein Lagerverwaltungssystem, das Lagerplätze vergibt, Wege vorgibt und jeden Griff quittiert – per Scanner, Datenbrille oder Sprachführung.
Damit kommt die Kennzahl ins Spiel. Pickleistung, Zeilen je Stunde, Fehlerquote: Sie werden gemessen, und zwar laufend. Wie stark das vorgegeben wird, unterscheidet sich erheblich zwischen einem Versandzentrum und einem Ersatzteillager. Für den Körper ist entscheidend, auf welcher Höhe die Ware liegt; die unterste Palettenlage und der Griff über Schulterhöhe kosten am meisten. Kommissionieren und Greifhöhen erklärt die Zonen, Heben und Tragen den rechtlichen Rahmen dazu.
Fast alle größeren Lager fahren im Schichtbetrieb, viele auch nachts und am Wochenende. Die Übergabe an den Versand und die Annahme der eingehenden Ware sind eigene Arbeitsplätze und liegen im Bereich Wareneingang und Versand. Zwischen zwei Schichten steht die Übergabe, und sie entscheidet darüber, ob die nächste Gruppe geordnet beginnt oder mit fremden Rückständen.
Ausgeschrieben wird über die ganze Breite: Helfer- und Einstiegsstellen ebenso wie Facharbeiterstellen mit ausdrücklich genanntem Abschluss. Es suchen Handels- und Versandunternehmen, Kontraktlogistiker, Produktionsbetriebe mit eigenem Werklager sowie Personaldienstleister, die für sie besetzen. Die Stellen liegen dort, wo Hallen stehen, also häufig an Autobahnkreuzen und am Rand der Ballungsräume. Der Arbeitsweg ist deshalb ein Punkt, der vor der Zusage geklärt sein sollte, gerade bei Frühschichten vor dem ersten Bus.
Fragen Sie nach dem Schichtmodell, nach der Temperatur im Arbeitsbereich und danach, ob Leistungsvorgaben bestehen und wie sie erhoben werden. Klären Sie, welche Bescheinigungen der Betrieb erwartet und welche er selbst bezahlt. Ein Blick auf die Vergütung im Lager und dann in die offenen Stellen in der Kommissionierung macht den Vergleich konkret.
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