Disponent
- Offene Stellen
- 294
- Monatsbrutto
- 2.700 – 4.900 €
Bereich
406 offene Stellen in diesem Bereich, sortiert nach Eingangsdatum. Der Bereich fasst die Tätigkeiten zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
406 Anzeigen, angezeigt 381 bis 400
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Bereich stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen im Bereich |
|---|---|
| Disponent | 284 |
| Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung | 74 |
| Sachbearbeiter Logistik | 22 |
| Materialdisponent | 13 |
| Sachbearbeiter Spedition & Zoll | 12 |
| Lagermitarbeiter | 1 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl: den Beruf in diesem Bereich. Der Name führt auf das Berufsprofil – das zählt den ganzen Bestand des Portals und nennt deshalb meist eine höhere Zahl, weil derselbe Beruf auch in anderen Bereichen ausgeschrieben wird.
| Ort | Anzeigen im Bereich |
|---|---|
| Hamburg | 29 |
| Köln | 9 |
| München | 9 |
| Berlin | 8 |
| Osnabrück | 8 |
| Bremen | 7 |
| Erlensee | 6 |
| Duisburg | 6 |
Jede Zahl ist ein Verweis auf genau diese Auswahl. Gezählt wird wie im Filter: eine Anzeige, die mehrere Orte nennt, steht in jeder dieser Zeilen, und ein Ort mit Zusatz zählt zu seiner Stadt. Die Spalte ist deshalb keine Aufteilung des Bestands – ihre Summe ist größer als die Zahl der Anzeigen.
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 358 | 88 % |
| Ausbildung, Studium | 19 | 5 % |
| Befristeter Vertrag | 14 | 3 % |
| Berufseinstieg/Trainee | 4 | 1 % |
| Arbeitnehmerüberlassung | 1 | 0 % |
| Praktikum | 1 | 0 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Bereichs. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Disposition und Spedition stehen in einem Bereich, weil sie es in diesem Bestand tatsächlich sind. Die meisten Titel nennen den Disponenten, viele daneben die Spedition und die Speditionskaufleute – und häufig stehen beide Wörter nebeneinander, weil der Speditionskaufmann hier überwiegend der Disponent ist. Der Bereich gehört zu den größten des Portals.
Die Aufgabe ist die Steuerung von außen. Disponiert werden Touren, Fahrzeuge und Fahrer: Wer fährt wohin, mit welcher Ladung, in welcher Reihenfolge, innerhalb welcher Zeitfenster. Daneben steht die kaufmännische Seite der Fracht – Angebote, Aufträge, Frachtabrechnung, Reklamationen, Schadensfälle. Ein kleinerer, aber eigener Zweig ist die internationale Abfertigung mit See- und Luftfracht sowie der Zollabwicklung, in der Papiere und Tarifnummern den Ton angeben. Die Materialseite vertritt der Materialdisponent, der Bestände und Bedarfe abgleicht statt Fahrzeuge einzuteilen.
Der gerade Weg ist die kaufmännische Ausbildung für Spedition und Logistikdienstleistung. Sie liefert genau das, was der Alltag verlangt: Frachtrecht, Kalkulation, Verkehrsträger, Abwicklung. Der Speditionssachbearbeiter und der Sachbearbeiter Logistik sind die üblichen Einstiegsbezeichnungen.
Der zweite Weg ist der interessantere, weil er hier häufig gegangen wird: der Wechsel aus der Halle oder aus der Fahrerkabine an den Schreibtisch. Wer selbst gefahren ist, weiß, wie lange eine Entladung dauert und was eine Umleitung kostet, und diese Kenntnis ist in der Disposition wertvoller als jede Softwareschulung. Betriebe besetzen deshalb regelmäßig aus den eigenen Reihen. Wie ein solcher Übergang vorbereitet wird, steht in Quereinstieg; den Weg zurück beschreibt der Bereich Berufskraftfahrer und LKW-Fahrer.
Ein Dispositionstag ist ein Tag voller Unterbrechungen. Telefon, Nachrichten aus den Fahrzeugen, Kundenanfragen, Störungen im Plan. Der Plan des Morgens gilt bis zum ersten Stau, und danach wird nicht neu geplant, sondern umgeplant, während der Rest weiterläuft. Dazu kommt eine Doppelrolle, die selten offen benannt wird: Sie sind gegenüber dem Kunden für den Termin verantwortlich und gegenüber dem Fahrer für eine Tour, die überhaupt fahrbar ist.
Genau an dieser Stelle liegen die Lenk- und Ruhezeiten. Wer disponiert, muss sie können, denn eine Tour, die sie sprengt, ist kein ehrgeiziger Plan, sondern ein Rechtsverstoß, für den auch das Büro einsteht. Die Verordnung ist damit weniger eine Einschränkung als das Raster, in dem geplant wird.
Gearbeitet wird meist in geregelten Bürozeiten, in größeren Häusern jedoch in Früh- und Spätschicht, weil der Verkehr läuft, solange Fahrzeuge unterwegs sind. Wer die Planung über den Tag hinaus verantworten will, findet den Anschluss in Supply Chain und Logistikplanung.
Ausgeschrieben wird überwiegend auf Fachkraftebene mit kaufmännischem Zuschnitt, häufig mit dem Verkehrsgebiet im Titel – Nahverkehr, Fernverkehr, Landverkehr, Systemverkehr, See- oder Luftfracht. Es suchen Speditionen, Logistikdienstleister, Handels- und Produktionsbetriebe mit eigenem Fuhrpark sowie Umschlagbetriebe. Berufserfahrung wird dabei häufiger verlangt als ein bestimmter Abschluss, und in den international tätigen Häusern steht Englisch regelmäßig in der Anzeige.
Fragen Sie, wie viele Fahrzeuge auf eine Dispositionsstelle entfallen und ob Sie eigene Fahrzeuge, Frachtführer oder beides steuern. Klären Sie die Erreichbarkeit außerhalb der Arbeitszeit. Ein Blick auf die Vergütung in der Disposition und dann in die offenen Stellen für Disponenten ordnet den Markt.
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